Akkreditiertes Messinstitut | Messstelle nach § 29b Bundes-Immissionsschutzgesetz | Akkreditierte Inspektionsstelle

Akkreditiertes Messinstitut | Messstelle nach § 29b Bundes-Immissionsschutzgesetz | Akkreditierte Inspektionsstelle

MESSUNG

Messung der Beanspruchung von Windenergieanlagen

Ihre Ansprechpartner

Thorsten Kleinselbeck
Dipl.-Ing.(FH)
thorsten.kleinselbeck@wind-consult.de
Robert Lieckfeldt
Dipl.-Ing.(FH)
robert.lieckfeldt@wind-consult.de
Robert Weiß
B. Ing.
robert.weiss@wind-consult.de

Messung der Beanspruchung von Windenergieanlagen nach internationalen Normen und akkreditierten Verfahren – für belastbare technische Bewertungen und sichere Betriebsführung.

Die durch WIND-consult angebotene Bestimmung der Belastungen von Windenergieanlagen erfolgt entsprechend folgender Vorgaben:

  • IEC 61400-13 „Measurement of mechanical loads“
  • Die Vorgaben in „Richtlinie für die Zertifizierung von Windkraftanlagen“ des Germanischen Lloyds
  • „Richtlinie für Windkraftanlagen: Einwirkungen und Standsicherheitsnachweise für Turm und Gründung“ des Deutschen Instituts für Bautechnik.

An der Windenergieanlage werden mit Dehnungsmessstreifen die Biege- und Torsionsmomente am Turm, an der Hauptwelle und am Blatt sowie die Querbeschleunigung der Gondel erfasst. Zusätzlich erfolgt die Messung der meteorologischen Größen Windgeschwindigkeit und -richtung (in Nabenhöhe), Lufttemperatur, Luftdruck und Niederschlag sowie der Anlagenparameter Wirkleistung, Status, Pitchwinkel, Rotordrehzahl und -position und Azimutwinkel.

Die Erfassung der meteorologischen und Anlagengrößen erfolgt unter Berücksichtigung der Vorgaben der:

  • IEC 61400-12-1:2005
    Wind turbines – Part 12-1: Power performance measurement of electricity producing wind turbines
  • DIN EN 61400-12-1:2005
    Windenergieanlagen – Teil 12-1: Messung des Leistungsverhaltens einer Windenergieanlage

Die normgerecht applizierten Messbrücken werden mittels Shunt beziehungsweise definierter Last kalibriert. Die eingesetzten Windgeber sind nach der MEASNET – Richtlinie im Windkanal kalibriert, und alle anderen Sensoren werden mit DAkkS-kalibrierten Referenzgeräten abgeglichen. Ebenso erfolgt eine Kalibration aller Eingänge des Datenerfassungsgerätes mit DAkkS-kalibrierten Signalgebern.

Die Daten werden im automatischen Messbetrieb mit Abtastraten größer 25 Hz erfasst und als 10-Minuten-Dateien im Speicher des Messcomputers abgelegt. Anschließend werden die Daten automatischen und visuellen Plausibilitätsschecks unterzogen.

Im Ergebnis der Datenanalyse werden Listendateien geschrieben, die die Datenreihen entsprechend Windgeschwindigkeitsklasse (Klassenbreite: 1 m/s), Turbulenzintensitätsklasse (Klassenbreite: 2%), Windrichtungssektor (Auswertesektor) und der Statussignale klassifizieren.

Anhand der Listendateien erfolgt die Auswahl der für die Ermittlung der Belastungsspektren verwendeten Datenreihen. Die Capture-Matrix gibt einen Überblick über die Anzahl der verfügbaren Datenreihen in den Windgeschwindigkeits- und Turbulenzintensitätsklassen.

Zur Ermittlung der Belastungsspektren werden die Momentenverläufe nach dem Rain-Flow-Verfahren (Amplituden-Mittelwert-Klassierung) klassiert.

Die Spektren der Windgeschwindigkeitsbins werden, falls erforderlich, auf die festgelegte Turbulenzintensität extrapoliert und anschließend auf Lebensdauer hochgerechnet.

Das Ergebnis der Untersuchungen sind die 1Hz-Äquivalent-Lasten.